Das hat ja ein ganz schönes Rauschen im BlätterBloggerwald ausgelöst, was Steve Jobs da als offenen Brief veröffentlicht hat: Nur 3% aller Songs auf einem durchschnittlichen iPod stammen aus dem iTunes-Shop und sind somit DRM-geschützt. Wozu also den ganzen Aufwand treiben? Jobs spielt den Ball sehr geschickt in Richtung Musikindustrie (ein Schelm, wer dabei an die Querelen z.B. in Norwegen denkt…). Apple wäre also sofort dabei, DRM-freie Musik zu verkaufen, wenn nur die Plattenfirmen mitmachen würden…wobei diese doch eh schon Musik fast ausschließlich völlig ungeschützt auf CD verkaufen. Im Ohr des Konsumenten hört sich das natürlich wunderbar an, keine Zwänge und Fesseln mehr, die Interoperabilität zwischen verschiedenen Geräten und Technologien behindern, kleine Labels bekämen gleichberechtigte Chancen… Letztlich will aber auch ein Steve Jobs Geld verdienen, und das würde er noch mehr, wenn er sich die DRM-Entwicklungsabteilung sparen könnte, und den (Musik- und Player-)Markt auf alle jene Konsumenten erweitern könnte, die alles DRM-behaftete bisher nichtmal mit Handschuhen anfassen würden.