Habe mir gerade eine neue Ubuntu-Maschine unter VMware hochgezogen, da man auch unter Windows einfach immer Zugriff auf ein Linux haben sollte
Nach der (kinderleichten) Installation von Ubuntu 6.10 (Edgy) mit der Desktop-CD gibt es aber noch ein paar Schritte durchzuführen um restlos glücklich zu sein. Zunächst wären da die VMware-Tools, die allein schon die grafische Oberfläche sehr viel flüssiger werden lassen. Hierzu müssen die build-essentials sowie aktuelle Kernel-Headers installiert werden:
sudo apt-get install linux-headers-`uname -r` build-essential
Danach einfach die VMware-Tools mit dem Perl-Skript aus dem tar.gz-Archiv installieren und alle Fragen mit ENTER beantworten.
Ubuntu kann out-of-the-box leider aus lizenzrechtlichen Gründen viele Multimedia-Formate nicht abspielen, außerdem fehlen unverzichtbare Dinge wie Java oder Flash-Player. Dieses Manko behebt das Tool Automatix mit wenigen Mausklicks. Die notwendigen Schritte gibt es hier.
Schließlich fehlt nur noch der NX-Server, um auch Remote auf die Maschine zugreifen zu können. NX ist ein neues von der Firma NoMachine entwickeltes Protokoll, welches alles bisherige (RDP, VNC, X11,…) um Längen schlägt und auch über Modem-Verbindungen noch brauchbare Ergebnisse erzielt. NX kann in einer freien Version bei NoMachine im deb-Format heruntergeladen werden. Bevor man das Paket nxserver installiert, sind noch nxclient und nxnode, sowie der openssh-server notwendig.